Die erste dauerhafte Fotografie wurde 1826 von dem französischen Erfinder Nicéphore Niépce hergestellt. Zu dieser Zeit konnte ein Motiv nur in Grautönen aufgenommen werden. Diese Technologie wird Schwarzweissbild genannt. Erst in den 60er Jahren wurde Farbfilm erschwinglich genug für den Einsatz in der Hobbyfotografie.
Manche Fotografen betrachten das Schwarzweiss-Zeitalter als „Goldenes Zeitalter“ der Fotografie und nehmen auch heute noch ihre Bilder in Schwarzweiss auf. Teilweise steckt dahinter Nostalgie. Wenn wir an die Fotografie des 19. und 20. Jahrhunderts zurückdenken, sehen wir ikonenhafte Bilder in satten Monochromtönen. Wir verbinden Schwarzweissfotos mit wichtigen Ereignissen, die von professionellen Fotografen festgehalten wurden.
Die andauernde Faszination der Schwarzweiss-Fotografie beruht jedoch auf weit mehr als nur Nostalgie.
